OECD spricht eine Empfehlung für den Umgang mit KI aus und fördert zwischenstaatlichen Maßstab

aktuelle Information übernommen am 23.05.2019

OECD spricht eine Empfehlung für den Umgang mit KI aus und fördert zwischenstaatlichen Maßstab

Die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) hat sich bei einer Ministerratssitzung am Mittwoch, den 22. Mai 2019 erstmals auf supranationale Grundsätze zur Künstlichen Intelligenz geeinigt. Das von 42 Staaten (36 Mitgliedsstaaten sowie 6 weitere Länder) verabschiedete Grundsatzpapier beinhaltet Rahmenempfehlungen für nationale KI-Strategien, Entwickler und Betreiber von intelligenten Systemen. Die OECD-Empfehlungen sind rechtlich nicht bindend.

Erarbeitet wurden die Grundsätze in Zusammenarbeit mit dem digitalpolitischen Ausschuss (CDEP) und seiner Arbeitsgruppen. Konkret besteht die Empfehlung aus fünf wertorientierten Prinzipien, die mit fünf weiteren Handlungsempfehlungen einhergehen. Ein zentrales Prinzip ist die Robustheit und Sicherheit (Robustness, security and safety). Das Prinzip umfasst eine Rückverfolgbarkeit der, durch KI getroffenen Entscheidungen. Unter den Handlungsempfehlungen wird ein digitales Ökosystem gefordert (Fostering a digital ecosystem for AI), bei dem Datentreuhandmodelle in Betracht gezogen werden sollten.

OECD Empfehlung zur KI

englischer Originaltext
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